PAN-Herbst-Treffen 30.9. bis 3.10. 2011 auf Burg Waldeck

Unter diesem Link findest Du Informationen über unser Herbst-PAN-Treffen: das polyamore Netzwerk PAN hatte eingeladen, vom 30.9. bis 3.10. 2011 auf die Burg Waldeck südlich von Koblenz zu kommen. So sieht das Säulenhaus/Haupthaus aus:

Haupthaus, Säulenhaus

90 Personen kamen zu diesem Treffen. Es war super!!!
Ich war bei der Vorhut, d.h. 23 Personen sind schon am Donnerstag angereist, um alles vorzubereiten. Der zusätzliche Tag Urlaub hat sich gelohnt, denn als am Freitag ab 13 Uhr dann die TeilnehmerInnen anreisten, war alles perfekt organisiert: Namensschilder lagen bereit, alle bekamen ein vorab selbst gedrucktes vierseitiges Programmblatt, die Neulinge (etwa 30 Personen) bekamen einen „Paten“ für ihre Fragen zugeteilt, und jede/r bekam eine Führung durch Haus und Gelände, übrigens ein sehr weitläufiges, schönes Gelände….

Das war eine Wiedersehensfreude! Viele Umarmungen und lachende Gesichter.

Da es nur Stockbetten gab, hatten wir Rückzugsräume/Separées eingerichtet. Es gab auch ein wunderschönes Diwanzimmer mit Wandbehängen und orientalischen Teppichen. Wohlgemerkt: alles Material ist von uns TeilnehmerInnen mitgebracht worden, es gab ein extra Deko-Team. Ein Klavier stand da, einige Leute hatten Gitarren mitgebracht. Die Essensverpflegung war erste Sahne, das Personal überaus freundlich – sie gestalteten sogar eine Gemüseplatte, die unserem Polyamory-Logo ähnlich sah:

Poly-Gemüse!

Am Freitag Abend gab es erst einmal eine Begrüßungsrunde – mit Mikrofon. Danach ein Kennenlernspiel und die Vorstellung der Workshops. In 90 Personen steckt so viel Potenzial, dass es über 40 Workshops waren, die aus unserer Mitte heraus angeboten wurden. Jemand konnte Tango tanzen und bot einen zweistündigen Tango-Argentino-Workshop an. Eine Feldenkrais-Lehrerin offerierte den „Tanz auf der Kante“. Wir übten in einem anderen Workshop Qualitäten bewusster körperlicher Berührung und Begegnung. Wir diskutierten über das Bedingungsloses Grundeinkommen, über die Zukunft unserer überregionalen Treffen, über Lebensweisen und den Aufbau polyamorer Institutionen.

Unser Medienbeauftragter gründete eine AG für Öffentlichkeitsarbeit und probte einen Vortrag über Polyamorie, der demnächst in der Öffentlichkeit gehalten werden soll. Ein contact improvisation Workshop durfte nicht fehlen. Auch erarbeiteten wir eine Form für ein Polyamory-RITUAL, das auf den künftigen Polytreffen besonders den Newbies (Neuen), aber auch allen anderen, die sich aus der Hektik des Berufsalltags hierher gerettet haben, den Einstieg erleichtern soll. Es gab einen Workshop über Sicherheit und die Anwendung von SM ohne Werkzeug, also nur mit den eigenen Händen, Füßen etc., und jemand bot in 2 Stunden einen geführten körperlichen Erlebnisraum für die besonders Mutigen an. Es gab noch viel mehr Angebote, auch Musizieren, natürlich eine Kuschelparty, ich kann gar nicht alles aufzählen.

Am besten, Ihr kommt einmal auf unseren Polytreff (Stammtisch) nach Grünstadt, da kann ich mehr erzählen…

Bis dann,
LG Polybi

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