Heinrich Heine an Teutolinde

Unter dem Stichwort Teutolinde  findet Google folgendes Gedicht von Heinrich Heine, hier nur in Auszügen wiedergegeben:

Gott den Menschen zweifach schuf
Augen, Ohren, Arm´ und Bein´,
während er ihm nur ein
Exemplar von Nas und Mund –
doch nun sage mir den Grund:
Gott, der Schöpfer der Natur,
warum schuf er einfach nur
das skabröse Requisit,
das der Mann gebraucht, damit
er fortpflanze seine Rasse
und zugleich sein Wasser lasse?

Wie der Hochaltar der Minne
wird zur ganz gemeinen Rinne!…
Was dem Menschen dient zum Seichen,
damit schafft er seinesgleichen.

„Also ich finde, der Alte Heinrich hat den Nagel auf den Kopf getroffen!“

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