„Die ZEIT“ hat uns entdeckt – POLYKÜLE ;-)

Liebe Poly-Freundinnen und Freunde,
gestern sind bei ZEIT ONLINE diese interessanten Artikel zu ‚unserem‘ Thema erschienen:

http://www.zeit.de/serie/mit-viel-liebe  (Auswahlmenü)

http://www.zeit.de/community/2015-03/monogamie-polyamorie-beziehungen-liebe

ZEIT ONLINE sammelt ab jetzt wohl Zuschriften, in denen Leute ihre alternativen  Beziehungsmodelle beschreiben. Keine schlechte Idee, die eigenen Gedanken und Erfahrungen einem größeren Publikum zugänglich zu machen.

Diese Artikel gab es z.B.:

Schwule Ehe:
http://www.zeit.de/lebensart/partnerschaft/2011-05/bzw-schwule-ehe
ZITAT:
In unserem Haus waren wir lange Zeit das einzige Paar, das verheiratet war, alle anderen
haben in wilder Ehe gelebt. Wir haben uns eine Eigentumswohnung gekauft, ich bin Beamter, mein Mann ist Angestellter, also auch da haben wir den Weg der Sicherheit gewählt. In vieler Hinsicht sind wir wie ein klassisches, bürgerliches Ehepaar. Aber mit der Sexualität gehen wir lockerer um. Wir sind zwar monogam, aber auf unsere Art. Das bedeutet also, dass wir füreinander am wichtigsten sind. Solange das so ist, macht es auch nichts, wenn der andere hier und da mal allein in die Sauna geht, Hauptsache, er kommt wieder. Ich finde das sehr angenehm.

Ehepartner wohnen getrennt:
http://www.zeit.de/lebensart/partnerschaft/2011-06/bzw-getrennt-wohnen
ZITAT:
Mir gefällt dieses Modell. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir unsere Situation in nächster Zeit ändern werden. An normale Familien glaube ich sowieso nicht mehr. Ich bin in einer ganz klassischen Familie groß geworden und habe später gemerkt, dass wir alle voneinander abhängig waren, aus Angst, allein zu sein. Mit Liebe hatte das wenig zu tun.

Franziska, Dave und Hinnerk: Väter, Mutter, Kinder:
http://www.zeit.de/lebensart/partnerschaft/2010-12/polyamorie
ZITAT:
Marianne Pieper, Soziologieprofessorin an der Uni Hamburg, hat für eine Studie über nicht monogame Lebensformen polyamor lebende Menschen befragt. Sie sieht in deren Lebensmodellen keine Auflösung der Sexualmoral, sondern eine Weiterentwicklung neuer Familienformen, wie sie seit dem Ende der Versorgerehe erprobt werden. Moralische Werte verschieben sich. „Die Forderung der absoluten Treue wird ersetzt durch Kommunikation und absolute Offenlegung, auch um den Preis der Verletzungen eigener Gefühle und der Empfindungen der Partner“, sagt Pieper. „Diese Fähigkeit, offen zu sein und die eigenen Bedürfnisse zu artikulieren, ist ein Ideal. Sie ist aber nicht selbstverständlich vorhanden, sondern muss oft erst gelernt werden.“ Mit anderen Worten: Polyamor zu leben verlangt nicht nur nach guter Organisation, sondern auch danach, noch mehr an sich selbst zu arbeiten als in einer Zweierbeziehung.

http://www.zeit.de/community/2015-06/polyamorie-beziehungsnetzwerk-erfahrung

ZITAT:  Vor Jahren bin ich zufällig in eine polyamore Beziehung geschlittert. Heute will ich nicht mehr zur Monogamie zurück – und plane eine polyamore Familie.

… Das ist sehr spannend zu lesen, ein schön geschriebener Lebensbericht. Kennen wir den Mann vom PAN-Treffen? Ja!

 

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