polyRAUM (ausführliche Infos)

…   und jetzt ausführlicher, was im vorherigen MenüPunkt kurz gefasst war:

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Der polyRAUM ist    …ein Raum der Möglichkeiten

Angesiedelt zwischen Wellness und Psychologie,  ist unser Wochenend-Seminar für Vernetzung, Unterstützung und Wachstum ideal zum Kennenlernen von anderen und sich selbst. Ein bereicherndes Erlebnis.

Um Beispiele vergangener polyRAUM-Themen zu sehen, scrolle ganz nach unten.

Für 2016 habe ich ein Häuschen im Odenwald gemietet. Im Jahr 2017 treffen wir uns zweimonatlich im Donnersbergkreis / Pfalz in einem etwas größeren Haus.

Meldet Euch bitte rechtzeitig bei mir an (Polybi) – über die Kontaktfunktion dieses Blogs. Dann folgen sowohl eine Wegbeschreibung als auch die genauen Anfangszeiten.

Mitbringen bitte:
Hausschuhe, Picknickdecke, Bettzeug komplett, Fön, Sitzkissen, Spiele (Bälle, Frisbee etc.).

Sorge bitte selbst für Deine Sicherheit und körperliche und seelische Gesundheit. Wer kommt, muss volljährig sein und selbstverantwortlich handeln können.

Zögere nicht zu kommen, wenn Du uns noch nicht kennst. Es kommen immer wieder neue Teilnehmer*innen. Wir schaffen einen sicheren, wohlwollenden Rahmen, in dem Du Dich angenommen und willkommen fühlen kannst.

 

Seminar polyRAUM:   …ein Raum der Bewegung

Seit Dezember 2014 gibt es den polyRAUM, und wir haben verschiedene Locations ausgetestet. Auch sonst bietet der polyRAUM viel Bewegung – im wörtlichen Sinn, wenn wir Spiele aus dem Improtheater machen, und in der Bedeutung „innerlich in Bewegung kommen“ durch die feinen Wahrnehmungs- Aufgaben, die wir uns selbst stellen.

Wir verbringen zweimonatlich ein ganzes Wochenende gemeinsam. Das ist quasi ein „poly-Familientreffen“. Dort können von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend 8-20 Menschen teilnehmen. Es kostet 85,- € an Umlage, plus evtl. Spenden zum Bilden von Rücklagen. Schreibt mir über das Kontaktformular und lasst Euch auf den Verteiler setzen, um den Termin nicht zu versäumen.

Der polyRAUM (Privatveranstaltung) wurde gegründet, weil im Stammtisch-Lokal die Ohren am Nachbartisch immer länger wurden, wenn wir über persönliche Themen und polyBeziehungen redeten.

 

Unsere Vision ist:

Wir möchten uns warm und wohl fühlen, miteinander lachen und  ein Netz herstellen, das uns trägt und verbindet. Wir spielen mit kreativer Freude, wir probieren aus, machen Körperarbeit, erleben Entwicklung und fühlen uns wohl. Viele von uns sind in Bewegung gekommen und teilen es in der Sharing-Runde. 

Im sorgsamen Umgang mit einander erkunden und erweitern wir in diesem „vielfältigen RAUM“ unsere Wahrnehmungsfähigkeit. Wir verbinden uns mit uns selbst und mit den anderen – und wir bringen uns aktiv ein.

Mit dieser inneren Haltung sensibilisieren wir uns für spannende Themen wie:  

Vertrauen, Nähe und Distanz; Grenzen setzen; Umgang mit Ausgrenzung (z.B. in der Triade) oder mit Eifersucht; Thema Entscheidungsfreude; Thema Heimlichkeit und Lügen; das Poly-Coming-Out oder das ewige „sich vergleichen mit anderen“ könnten wir auch mal anreißen, spielerisch und in der Bewegung, nicht nur als Gesprächsrunde, so dass es zum Nachdenken anregt. Vielleicht möchte aber jemand auch mal einen Vortrag oder ein Konzert anbieten. Improtheater, Wohlfühlübungen, Wunschstunde, Leichtigkeit, Mandala malen, Riech-Tast-Schmeck-Ratespiele für die Sinne; sorgfältig gesetzte, bewusste Berührungen sind ebenso denkbar wie die Frage „was berührt mich eigentlich?“ – also: erwarte das Unerwartete! Es kommt eh anders als du denkst…

Spaß  und Bewegungsspiele: das Au-Ja-Spiel; intergalactic Samurai; den Stein erweichen; Reaktionsspiele: Klatschkreis; Hase und Jäger; das Bleistift-Spiel,  Fangen etc.
                         

Die Themen waren z.B.:

5.12.2014 (zum 1. Mal:) Thema „Grenzen setzen, Wünsche äußern“ (7 TN);
17.02.15 (Quirnheim) mit Thema „Nähe und Distanz“ (4 Teilnehmer*innen);
07.03. (Quirnheim) „Du schaust mich ja so fürsorglich an“ (10 TN);
18.04. (Quirnheim) „Berührung und berührt sein“ (5 TN);
02.05. (Quirnheim) „Ausdruck, Ausstrahlung, Selbstdarstelllung“ (8 TN);
23.05. (Quirnheim) „Authentizität und Ausflüchte“ (8 TN);
13.06. (Wattenheim) „Wie gehe ich mit Ausgrenzung um?“ (4 TN);
19.07. (Wattenheim, Sonntag, weil Samst. CSD Ffm ist), „Selbstakzeptanz“ (12 TN);
15.08. (Wattenheim) „Ich brauche Euch, und Ihr braucht mich“ (10 TN);
26.09. (Wattenheim) „Verlustangst versus Wut und Selbstvertrauen“ (7 TN);
31.10. (Wattenheim) „Aus dem Leben einer Domina“ (4 Teilnehmer_innen);
28.11. (Wattenheim) „Jahrestage und Beziehungsglück“ Wir haben den Tag kuschelnd und konzentriert redend verbracht. Es ging darum, wie wir Polys Jahrestage verbringen und um „Geld und Wertschätzung“. Sehr viel persönlicher Austausch, intensiver polyRAUM .
12.12.15 (Wattenheim)  „Entscheidungsfindung im Zeitmanagement“ (4 TN).           16.01.2016: „Mal-Aktion“ (12 TN) großformatig malen: „Selbstliebe im Land des Mangels“.
20.2.16 (Wattenheim) Uns kennen lernen zwischen Flipchart und Fressnarkose (das war sehr lustig und kuschelig! Wir haben spontan zwei Karaoke-Flipchart-Vorträge gehalten)

–       Der 19.3.16 fiel aus, und danach suchten wir uns eine neue Räumlichkeit, in der wir als Polys willkommen sind.
09.04.16 (10:45 Uhr)  Anerkennung spenden und annehmen: Mangelgesellschaft adé!
21.05.16 (10:45 FFM) Der Raum zwischen uns: was Polyamorie mit Bindung zu tun hat
18.06.16 (10:45 Uhr)  mit Gitarrenkonzert eines Teilnehmers! Thema: Vertrauen
09.07.16 (10:45 Uhr)  (schon am 9.7. wegen  CSD Frankfurt am 16.7.16) „zu dritt“.
12.-14.08.16  Themen werden von Teiln. eingebracht, z.B. Spiral Dynamics
16.-18.09.16  mit Gitarrenkonzert eines Teilnehmers; malen, Beziehungspakete
21.-23.10.16  Themen werden von Teiln. eingebracht.
= In diesen zwei Jahren trafen wir uns also 22 Mal, davon 3 Wochenenden, monatlich.

27.-29.01.2017 in Gerbach (8 TN) 23. polyRAUM-Wochenende
17.-19.03.2017 in Gerbach (5 TN) 24. polyRAUM-Wochenende
19.04.2017        Info-Vortrag über Polyamorie in Kaiserslautern, FsJ
05.-07.05.2017 in Gerbach (10 TN) 25. polyRAUM mit Beduinenzelt im Haus
19.05.2017        Uni Frankfurt: Seminar „Grenzen, Schutz oder Gefängnis?“
27.05.2017        Karlsruhe, Praxistalk über Polyamorie (Info-Vortrag)
28.-30.07.2017 in Gerbach 26. polyRAUM-Wochenende
01.-03.09.2017 in Gerbach 27. polyRAUM-Wochenende

Der polyRAUM:   …ein Raum der Wahrnehmung

Was wir an diesen Samstagen machen?
Feinheiten wahrnehmen, lachen, uns ausprobieren, uns vernetzen.

Wir machen eine Mischung aus Spielen, Improtheater, detaillierten psychologischen Wahrnehmungsübungen und anschließender Besprechung. Jede*r trägt etwas dazu bei, bringt sich ein. Es kann auch sein, dass wir malen, tanzen oder zwischendurch mal zum Ausruhen und Reden auf der Couch hängen. Tantra ist nicht dabei: Das Hauptgewicht bei diesem Seminar liegt auf dem Reden. Es ist ein Netzwerktreffen! Hier können sich an Polyamorie interessierte und polyamor lebende Menschen mit einander vernetzen. So wird es möglich, bei Schwierigkeiten (wie z.B. Eifersucht) Hilfe zu finden – und bei erfreulichen Glücks-Gefühlen Mitfreude zu teilen.

Anregende Gespräche in angenehmer Atmosphäre, Wohlwollen, persönliche Themen, sich zeigen und sich intensiv kennen lernen, achtsam und respektvoll hinein lauschen, freundliche Blicke, Wellness, niedrigschwellige Übungen zur Selbsterkenntnis, Wohlfühlen in Leichtigkeit, nette Leute, Wiedersehensfreude, herzliche Umarmungen…

Der polyRAUM:   …ein Raum der Begegnungen

Wenn Ihr Menschen kennt, die Interesse haben, ihren Blick über den Tellerrand zu erweitern, bringt sie einfach zum nächsten Mittwochs-Stammtisch mit. Oder schickt ihnen den Link zu diesem Blog.

Das Alleinstellungsmerkmal dieses Formats besteht in der Zielgruppe und in dem ungewöhnlichen  Konzept zwischen Wellness, Psychologie und selbst aktiv sein. Die Zielgruppe sind polyamor lebende oder fühlende Menschen. Willkommen sind auch Menschen, die queer sind (bi, trans, a, pan…) und solche, die sich in unüblichen Beziehungsformen zu Hause fühlen oder ihre Beziehung öffnen möchten.

Am Gelingen des „Formats polyRAUM“ liegt mir viel. Eigene Ideen sind willkommen. Wir genießen unsere Buntheit, wir erleben Selbsterkenntnis, Freude und Verbundensein.

poly=viel:  ein Raum der Vielfalt

Das polyRAUM-Wochenende ist ein Raum der vielfältigen, selbst kreativ gestalteten Möglichkeiten, ein Raum der persönlichen und tiefen Begegnungen, ein Raum der Bewegung hin zu sich selbst, ein Raum der Wahrnehmungsschulung – und ein Raum, in dem Du Deine Visionen ausprobieren und Deine kommunikativen Fähigkeiten schulen kannst. Und wenn wir mal zu alldem keine Lust haben, machen wir einfach nur Wellness.                                                                      :-)

Von wo die Teilnehmer*innen überall her kommen! Aus Heidelberg, Frankfurt, Bad Nauheim, Gießen, Saarbrücken, Würzburg, Wissembourg, Augsburg… toll. Wir lassen   Raum für Entwicklung.

Der Terminplan für die Wochenenden wird „IN ETWA“ so aussehen (bitte nicht so eng sehen, wir werden die Zeiten locker handhaben bzw. einen Konsens finden):

Freitag:
Es wäre schön, wenn wir alle gemeinsam anfangen könnten.
16:00-17:00 h Ankommen, Check-in
17:00-18:00 h gemeinsame kulinarische Vorbereitungen (macht bestimmt viel Spaß)
18:00-19:00 h Abendbrot (da sollten dann spätestens alle da sein)
19:00-20:30 h „Landebahn“ (Ankommensworkshop)
20:30-22:00 h plaudern und sich vernetzen beim Abendspaziergang im Wald.

Samstag:
07:30-08:00 h Frühsport oder Morgenmeditation
08:00-10:00 h Frühstück
10:00-11:30 h WS 1 (Thema 1)
11:30-13:30 h gemeinsam kochen und essen
13:30-15:30 h WS 2 (Thema 2)
15:30-16:00 h Kaffeepause
16:00-17:30 h WS 3 (Thema 3)
17:30-19:00 h WS 4 (Thema 4)
19:00-21:00 Abendessen, feiern, klönen

Sonntag:
07:30-08:00 h Frühsport oder Morgenmeditation
08:00-10:00 h Frühstück
10:00-11:30 h WS 5 (Thema 5)
11:30-13:30 h gemeinsam kochen und essen
13:30-15:30 h WS 6 (Thema 6)
15:30-17:00 h Kaffeepause, Sharing-Runde
17:00-18:00 h gemeinsam aufräumen
18:00-19:00 h Abschied und Schlüsselrückgabe.

 

Einen oder zwei Workshop-Slots fülle ich, alles andere kommt von Euch.
Denn es wäre mir zu viel, wenn ich neben der Organisation auch noch für den Inhalt  zuständig wäre.

Jeder kann, darf, soll etwas zum Gelingen des Ganzen beitragen und z.B. einen Workshop anbieten. Niemand von uns ist ein Profi, wir helfen uns gegenseitig. Die Themen sind frei wählbar im Rahmen der Schwerpunkte: Wahrnehmungs-Schulung, Selbsterkenntnis, Vernetzung, Kreativität (auch Tanz, Malen, Theater) und Polyamorie. Wir bewegen uns im weiten Feld zwischen Psychologie und Wellness: verspielte Leichtigkeit und Frohsinn auf der einen Seite; Grenzerweiterung, Tiefe und Verbindung auf der anderen.

Und natürlich Spiele. Federball, Frisbee etc. bitte mitbringen, Reaktionsspiele, Improtheater… Wir können auch einen Workshop-Slot einfach mal verbummeln, spazieren gehen, picknicken, uns sonnen, Musik machen o.ä., und außerdem gibt es ganz in der Nähe von Weinheim eine Sommer-Rodelbahn. Das fällt dann unter die Rubrik „Wellness und Kreativität“.

 

DIE IDEE:

Die Wochenenden sind eine gute Gelegenheit für Einzelmenschen und Polyküle, sich zu vernetzen und zu treffen, die Beziehungen zu pflegen, die Wahrnehmungsfähigkeit zu vertiefen, Workshops zu erleben und anzubieten, sich einzubringen und zugehörig zu fühlen, zwischenmenschliche Wärme zu genießen und gemeinsam Spaß zu haben.

Es ist unglaublich, wie inspirierend es ist, etwas gemeinsam zu entwickeln, uns gegenseitig Raum zu geben, die Stärken zu stärken und es hautnah zu erleben.

Melde Dich bitte möglichst frühzeitig an, erstens, damit Du Deinen Platz sicher hast, und zweitens, damit ich Planungssicherheit habe. 85 Euro sind nicht viel für zwei Übernachtungen. Es wird bestimmt cool.

Wenn Du nicht das gesamte Wochenende bei uns sein kannst, kostet es trotzdem genauso viel. Schöner wäre natürlich eine Kontinuität in der Gruppengröße.

Weil wir es schön haben wollen, packen wir an und sorgen SELBST dafür, dass es für alle schön wird. Es wird das, was wir draus machen!

Im Jahr 2017 findet der polyRAUM sechs Mal statt, und zwar im Donnersbergkreis bei Rockenhausen, 30 km südlich von Bad Kreuznach, wo bis zu 20 Menschen Platz finden. An folgenden Terminen:

FR 27.01.2017 – SO 29.01.2017
FR 17.03.2017 – SO 19.03.2017
FR 05.05.2017 – SO 07.05.2017
FR 28.07.2017 – SO 30.07.2017
FR 01.09.2017 – SO 03.09.2017
FR 10.11.2017 – SO 12.11.2017

Ich freue mich schon drauf.

Lieben Gruß

die Polybi

P.S.:

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Themen der „polyRAUM-Wochenenden“ waren z.B.:

polyRAUM Grünstadt am Samstag 15.7.15Thema: „Ich brauche Euch, und Ihr braucht mich“ – nicht nur, wenn wir alt werden oder krank, sondern weil wir soziale Wesen sind und nicht ohne einander können. Hat „brauchen“ was mit „vertrauen“ zu tun? Oder eher mit „gebrauchen“? Wer heute noch auf einen Mitmenschen geschimpft hat, könnte ihn vielleicht morgen schon nötig brauchen. Deshalb: „wirf nicht mit Steinen, wenn Du im Glashaus sitzt“. Wohin dann aber mit den Aggressionen, wenn ich auf den Mitmenschen heute wütend bin? Wir bräuchten einen Leitfaden zur Seelenhygiene, damit wir auch morgen noch darauf hoffen können, dass eben dieser Mensch uns hilft, wenn wir ihn
morgen brauchen. Auch interessant im Hinblick auf die globale Flüchtlingswelle.

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polyRAUM-Tagesseminar am Samstag 26.9.2015:

Diesmal ist unser Thema „Verlustangst versus Wut und Selbstvertrauen“, und ich habe mir eine kleine Übung dazu ausgedacht, die Ihr gerne vor Ort modifizieren dürft. Primär geht es um Verlustangst in polyamoren Beziehungsgeflechten (Polykülen).

Das Thema Verlustangst kann man auch weiter fassen: die Angst, aggressiv zu sein (im guten Sinne) und seine Meinung zu vertreten, weil man dadurch einen nahen Menschen oder einen Kollegen verprellen könnte. Die Angst, dass zu machen, was sich für einen selber gut und richtig anfühlt – und damit andere zu verärgern. Hilflos-wütend darüber sein. Schwankend im Selbstwert sein. Sich Fehler erlauben. Die Komfortzone verlassen, unfreiwillig. Ein Bad der Gefühle erleben. Zu einer Lösung finden. Klar und gefühlvoll sein. Die Kraft finden, seine eigenen Ziele und Visionen umzusetzen. Dort, wo die Aufmerksamkeit hin geht, landet man. Ein Ziel vor Augen haben. Selbstbestimmt leben.

Der Ablauf in etwa:
Einstimmung, Vorstellungsrunde, Spiel/Improtheater, Essen, Übung(en), Diskussion und Besprechung der Übung(en), Spiel, Schlussrunde. Also wie immer! Es verspricht spannend zu werden.

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polyRAUM-Samstags-Seminar am SA 28.11.2015 von 10:45 Uhr bis ca. 21 Uhr. Anmeldungen: über diesen Blog.
Das Thema: “Entscheidungsfindung im Zeitmanagement”Inspirierende Beispielfragen:Können Deine zwei Partner entspannt sein, wenn Du sie alle beide zum Riesenrad fahren mitnimmst? Oder nicht? Entscheidet die Kilometer-Entfernung, wen Du mitnimmst? Wenn ich mich entscheiden muss, für was oder wen ich meine Zeit verwende – ordne ich den Wahlmöglichkeiten eine Wertigkeit zu (Dich liebe ich mehr als den anderen)? Könnte es sein, dass sich jemand benachteiligt, abgewertet oder missachtet fühlt, wenn die Wahl nicht auf ihn fiel? Kann ich meine Entscheidung vertreten? Hat das was mit meinem Selbstwert zu tun? Entscheide ich nach “wer zerst kommt, mahlt zuerst”? Oder danach, wen ich seltener sehe? Unter welchen Bedingungen fällt mir die Entscheidung besonders schwer? Biete ich kooperatives Verhalten an? Fühle ich mich als Center verantwortlich für das Wohlergehen meiner Wings? Auf welche Arten zeige ich meine Liebe? Biete ich ein Ersatzprogramm an für die Person, die diesmal nicht den Zuschlag bekommen hat? Bin ich der Pausenclown? Oder kann der Zurückbleibende es eigenverantwortlich regeln und hat mehr als genug eigenen Lebensinhalt, um sich nicht einsam zu fühlen? Wie steht es mit Silvester, Ostern, Geburtstag, Weihnachten? Gibt es da ehrliche Antworten oder nur ein seufzendes “ist schon ok”? Sitzt jemand am längeren Hebel, und der andere passt sich an? Hat jemand die Macht der Planung in der Hand? Lebt Ihr in der Fülle oder im Mangel? Wie gut erkennt Ihr gegenseitig Eure Bedürfnisse? Darf Trauer da sein, ist Zeit dafür da? Wie gut ist Eure Kommunikation? Und schließlich: Fallen mir Entscheidungen auf völlig anderen Gebieten gleichermaßen schwer? Wenn nicht, was macht den Unterschied?Merke: je betroffener wir persönlich von einem Thema sind, desto fruchtbarer und lebendiger wird der Austausch darüber. Deshalb ist es besonders schön, wenn sich jemand mit einem Thema “outet” und es zur Diskussion stellt. Die anderen fügen ihre eigenen Erlebnisse hinzu und zeigen sich ebenfalls. So entsteht ein reicher Austausch.Ich freu mich drauf, Euch wiederzusehen!
Polybi——————–
THEMA am 16.1.2016:“Selbstliebe im Land des Mangels”
(wenn man sich vergleicht mit anderen, statt sich zu lieben)Es gibt immer noch etwas, das man draufsetzen kann: den Doktortitel auf das Diplom, den Professorentitel auf den Doktor… welche Beispiele findest Du in Deinem Privatleben und möchtest sie uns mitteilen? Hängt dieses Hinterherhecheln mit einem Mangel an Selbstliebe und Selbstakzeptanz zusammen? Woraus „ernährt“ sich dieser innere Treiber, und gibt es auch einen inneren Hemmer? Was brauchst Du, um mit Dir zufrieden zu sein?An diesem Seminartag wird es darum gehen, die Schönheit des eigenen So-Seins zu würdigen. Nein, das Gras dort drüben ist nicht grüner! Komme in Deine eigene Kraft und bestaune Deine authentische Ausstrahlung. Freue Dich darauf, heute einen RAUM zu schaffen, in dem Du Dich zeigen und vernetzen darfst (wenn Du willst).Es gibt verschiedene Wege, dort hin zu kommen. Wir werden nach einer Gesprächsrunde eine kurze Meditation zu unserem Zentrum machen und dann ein Stündchen malen. Keine Angst, man wird Schritt für Schritt angeleitet und muss nicht malen können. Es gibt trotz Anleitung jede Menge FreiRAUM innerhalb des Prozesses (typisch polyRAUM). In der ausführlichen gemeinsamen Bildbetrachtung erfahren wir uns in unserer jeweiligen Fülle und gestatten uns selbst und gegenseitig unsere Eigenheiten. Vielleicht sagen wir am Ende des Seminartages: „Ich bin so reichhaltig und facettenreich, dass ich nicht noch eins draufsetzen muss – weder einen Doktor noch einen Professor. Schnauze, innerer Treiber/Hemmer! Ich liebe mich so, wie ich bin.“Mal gespannt, wie es wird.

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Am 09.04.2016  Thema: Anerkennung

„Anerkennung – ein Weg zum Glück“

Fühlst Du Dich provoziert von den fünf Grundregeln der emotionalen Mangelgesellschaft?
Die sind:
„Gib keine Anerkennung. Nimm keine Anerkennung an. Bitte nicht um Anerkennung. Schenke Dir selbst keine Anerkennung. Weise giftige Kritik anderer nicht zurück, wenn sie dir weh tut.“
Wir wollen an diesem Seminartag Verhaltensweisen einüben, die das Gegenteil vom eben Gesagten sind. Dabei kann es ganz schön ans Eingemachte gehen…. und wir werden zwischendurch lockere Spiele machen: jagen, berühren, schnell reagieren… oder faulenzen – und natürlich: essen!

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Thema am SA 21.5.2016 (in Frankfurt):
„Der Raum zwischen uns: was Polyamorie mit Bindung zu tun hat“

Hoppla, das ist ja ein ganz sensibler Raum zwischen uns – wir lieben uns – und es gibt noch eine weitere Person – und die ist nicht ganz genauso mit mir wie mit Dir verbunden. Sobald sich etwas zwischen mir und Dir verschiebt, verrutscht auch etwas zwischen mir und der anderen Person. Die Abstände ändern sich auf magische Weise. Ich kann überhaupt nichts dagegen tun, und es geschieht in einem rasend schnellen Tempo.

Mit diesem ganz sensiblen Raum werden wir uns beschäftigen. Ihn ausloten, ihn erforschen. Herausfinden, ob Sex etwas mit Bindung zu tun hat, und ob das genderspezifisch ist. Wie Gestirne im All werden wir uns umkreisen. Und was das mit einem Lattenzaun zu tun hat? Lass Dich überraschen.

Wer vorab ein Buch lesen will: ISBN 978-3-442-74976-8 WG2970 von Daniel Bergner (10.- €)

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Am 21.5. in Frankfurt waren wir zu zehnt und hatten ein sehr ergiebiges, erkenntnisreiches, spaßiges Seminar. Noch nicht einmal der Spielplatz nebenan war vor uns sicher.

Das nächste private polyRAUM-Samstags-Seminar findet am SA 18.6.2016 von 10:45 Uhr bis ca. 21 Uhr in Grünstadt am Schwimmbad statt. Anmeldungen: über diesen Blog (Registerkarte Kontakt). Diesmal haben wir einen Rasen zum uns sonnen zur Verfügung.

Das polyRAUM-Thema wird „Vertrauen“ sein; zusätzlich wird uns Traumdohle auf seiner GITARRE ein traumhaft schönes KONZERT darbieten. Wer ihn kennt, weiß, was für eine Qualität sein klassisches Spiel hat.

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Vertrauen – polyRAUM im Juni 2016:

Fremden misstrauen wir erst mal grundsätzlich. Das ist wohl unser biologisches Erbe. Schlimm, wenn man von einem Menschen, dem man total vertraut hat, enttäuscht oder ausgenutzt wurde. Aber ohne Vertrauen könnten wir nicht leben. Einfach weil wir nicht alles kontrollieren können. Wir sind darauf angewiesen, dass uns Menschen vertrauen – und dass wir ihnen vertrauen können.

Wie viel Vertrauen setzt Du in die Menschen, mit denen Du Dich umgibst? Erzähle uns von Deinen poly-Beziehungen. Wann gab es Situationen des Misstrauens? Wie habt Ihr sie gelöst? Konnte Vertrauen wieder wachsen? Blieben Spuren?

Es fängt schon gleich beim ersten Kontakt an: schnell so viel Vertrauen aufbauen zu können, dass sich ein wohlwollendes Gespräch ergibt, dass mein Gegenüber sich sogar eine Fortsetzung wünscht, ist gar nicht so leicht. Was könnte ich Intelligentes sagen? Wie mache ich einen guten Eindruck? Wie halte ich das Gespräch in Gang? Und wie komme ich mit Menschen ins Gespräch, die schlecht gelaunt, abgeneigt, wütend oder zunächst nicht offen sind?

Wir werden versuchen herauszufinden:
1. Was wichtig ist, damit ich mich mit jemandem verbinden kann.
2. Wie ich dafür sorge, dass sich mein Gegenüber wohl mit mir fühlt.
3. Was ich im Kontakt mit anderen besser vermeide.
4. Welche Frage ich stellen kann, die andere öffnet.
5. Wie ich meine Körpersprache einsetzen kann.
6. Wie reagieren, wenn jemand sehr wütend ist.

Aber im Leben geht es ja nicht nur darum, anderen Menschen zu vertrauen, sondern auch sich selbst. Das ist für viele nicht leicht. Sie trauen sich wenig oder fast nichts zu. Glauben, dass sie nur okay sind, wenn sie alles perfekt machen. Oder haben eine gnadenlos strenge Stimme in sich, die alle Handlungen negativ bewertet. Vielleicht werden wir auch dieses Thema streifen. Wenn wir beim Urvertrauen anfangen… dann sind wir in hundert Jahren noch nicht fertig.

(Quelle: Ich verweise auf den Blog von Herrn Kopp-Wichmann, https://www.klick-tipp.com/info/9pc5zz5hp0z3oeg5z1zz3z3)

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