STRUKTUR

Welche Struktur wollen wir unserem gemeinsamen Wochenende geben?
Die Struktur soll uns Halt geben, uns frei lassen und uns Raum zum Sein ermöglichen. Sie muss auf jedes Treffen neu angepasst werden. Pausen zu machen, ist wichtig. Eigenverantwortung ebenso.

1.
Wir kochen vegetarisch (Ausnahmen sind möglich). Entweder ich oder andere TN des jeweiligen Treffens wählen vorab die Gerichte aus. Genaueres siehe ganz unten.

2.
Es wird auf dem Treffen eine Helferliste für alle anfallenden Aufgaben ausgehängt, in die man sich eintragen kann. Das erleichtert den reibungslosen Ablauf.

3.
Wir schreiben zur Orientierung die Workshops auf, als Plakat (Plan) an der Wand.


ABLAUF:


Freitag

Jemand aus dem Team kauft für das Wochenende ein. Wir sind möglichst um 17 Uhr in unserem Haus. Drei/vier Leute bilden das Küchenteam. Andere decken den Tisch. Wieder andere richten den Workshop-Raum her. Nach dem Essen beginnt zügig die Einführungs- bzw. Vorstellungsrunde. Wir versuchen, vor 22 Uhr damit fertig zu sein.


Samstag

Bis um 12 Uhr mittags gibt es Brunch. Wer schon früh wach ist, darf gerne das Frühstück machen, mit den anderen plaudern, Kuchen backen o.ä. Der Vormittag gibt Raum für ungeplante Aktionen.

Zwischen 12 Uhr und 17:30 Uhr sind ein bis zwei Workshop-Slots.
(Wobei wir die Zeit auch mit Gesprächen oder Spaziergängen füllen können, ganz nach Wunsch. Für keinen der Workshops gibt es Teilnahmezwang.)

Um 17:30 Uhr beginnt das Küchenteam mit der Arbeit. Andere räumen den Workshopraum auf, decken den Tisch oder haben Zeit für sich.

Um 18:30 Uhr gibt es das Hauptessen des Tages, das wir alle gemeinsam beginnen. Z.B. Suppe, Reis/Nudeln, Soße, Gemüse, Salat, evtl. Nachtisch.

Danach wieder ein Workshop-Slot.

Abends gibt’s eine Kleinigkeit zu essen, Suppe oder Brot. Vielleicht ergibt es sich, dass wir gemeinsam essen wollen, das wäre ideal.


Sonntag

Wie Samstag, nur dass zwischen 12 Uhr und 17:30 Uhr irgendwann auch die Schlussrunde ist wegen der Abreise der Frühabreiser.


Montag

Frühstück, Packen, das Haus reinigen, Resteessen, wenn es passt noch ein Workshop, Verabschiedung. Das Essen sollte nach Möglichkeit so eingekauft worden sein, dass nicht viel Frischware mit heim genommen werden muss. Unverderbliches bleibt im Lagerraum.


Formalitäten

Wer das Kleingedruckte bei der Anmeldung genau gelesen hat, weiß, dass beim Kochen jede/r für sich alleine verantwortlich und zuständig ist. Für eine Großküche mit hauptverantwortlichem Koch haben wir nicht die Zulassung. Ich weise euch am Anfang jedes Treffens darauf hin, in der Küche hygienisch zu arbeiten und darauf zu achten, dass ihr euch nicht verletzt. Ich habe Desinfektionsmittel für die Hände dabei. Natürlich darf niemand mit einer ansteckenden Krankheit in der Küche arbeiten, da sich die Keime sonst verbreiten könnten.

Der polyRAUM ist ständig in Wandlung und sehr lebendig – auch Dank Euch!


Eure Wunsch-Gerichte

Im Vorfeld stellen die Teilnehmenden Rezepte (in Discord) ein, die für das Wochenende und die Personenzahl geeignet sind. Wir brauchen die Zutatenliste für den Einkauf. Die Gerichte sollen einfach und variabel sein (für Menschen mit speziellen Vorlieben und Unverträglichkeiten). Falls euer Lieblings-Gericht bereits in Discord steht, könnt ihr die Zitatfunktion nutzen und äußern, dass ihr dieses Gericht für diesmal präferiert.

Hier ein Beispiel:

Am Freitagabend gibt es Pizza, das ist unser Standardgericht. Dazu viel Gemüsesalat (den one-trick-pony Salat) in verschiedenen Varianten.

Am Samstag Brunch bis 12 h, dann Nachmittags-Snack:
Gedämpftes Gemüse: Backofen-Auberginen, Backofen-Paprika und -Kartoffelscheiben. Zitronenkuchen/Rührkuchen, falls jemand am Vormittag gebacken hat.

Am Samstag um 18:30 h gibt es Kartoffelsuppe und Brot. Wer mag, mit Würstchen. Alternativ angedämpftes Gemüse und Ofenkartoffeln, Salat der Saison.

Am Sonntag Brunch bis 12 h, dann Nachmittags-Snack: Obstsalat, Pudding oder Blätterteig-Gebäck.

Am Sonntag um 18:30 h gibt es Reis, Nudeln und Gemüse (Ratatouille). Eine helle Sauce für die Kalorienfreaks. Dazu Eisbergsalat, das Dressing separat.

Alternativ am Samstag oder Sonntag Pfannkuchen, Apfelküchle oder Crepes. Reste in Streifen schneiden für eine Suppeneinlage. Angeröstet schmeckt das besonders lecker.

Bis bald!
Ich freue mich schon sehr auf Euch und unser Wochenende!
die Polybi