polyRAUM-Wochenenden

WAS  ES  IST:

Ein Wochenende unter Freunden.

Das „polyRAUM“-Wochenende ist ein selbst organisiertes privates Treffen von und für Menschen, die polyamor fühlen oder leben.

Willkommen sind außerdem Menschen, die queer sind oder Menschen, die ihre Beziehung im beidseitigen Einverständnis öffnen möchten, oder die sich in unüblichen Beziehungsformen zu Hause fühlen.

Gewachsen sind wir über Mundpropaganda.

Das polyRAUM-Motto:

VERNETZEN
SCHENKEN
MITGESTALTEN

Es ist ein Wochenend-Retreat mit Wellness, Achtsamkeit, Wahrnehmungsübungen, Workshops, gemeinsamem Kochen und aktiver Mitgestaltung.

Hast Du Lust auf ein kreatives Wochenende in angenehmer poly-Gesellschaft?

– Freitagabend 17 h  bis Sonntagabend oder Montagabend
– Selbstversorgerhaus bei Rockenhausen (zwischen Kaiserslautern und bad Kreuznach)
– Platz ist dort für max. 25 Menschen (meist sind wir 12-16) in Mehrbettzimmern
– nur 85 Euro pro Person und Wochenende (Freitag bis Sonntag)
– jeder zusätzliche Tag kostet 20 €uro (Montag, Dienstag…)
– Essen kostet zusätzlich zu diesem Preis, etwa 25 Euro p.P. (Umlage)
– gekocht wird gemeinsam, das macht Spaß und verbindet
– Sonderwünsche und Unverträglichkeiten werden berücksichtigt (vorab melden)
– die Teiln. selbst bieten Übungen, Workshops und Spiele an
– wenn wir keine Lust mehr haben, machen wir einfach Wellness
– ANMELDEN bei polytreffgruenstadt.wordpress.com/kontakt
– Die genaue Adresse folgt bei Anmeldung.

Um dem Wochenende eine Struktur zu geben, unterteilen wir den Tag in Wellness- und Workshop-Zeiten. Es geht um Kommunikation, Selbstreflexion und Wahrnehmung. Das Treffen dient der Freundschaftspflege und der Vernetzung. Am Ende des Wochenendes starten wir gut erholt und bereichert in eine neue Woche.

Die Treffen gehen los am Freitagabend ab ca. 17 h und enden am Sonntagabend. Die Abschluss-Runde werden wir schon sonntagnachmittags machen, falls jemand eine lange Anreise hat und früher gehen muss. Spontan können wir während des Wochenendes entscheiden, ob wir noch bis Montag verlängern.

SCHWERPUNKTE:

Jeder kann, darf, soll etwas zum Gelingen des Ganzen beitragen und z.B. Übungen oder einen Workshop anbieten. Niemand von uns ist ein Profi, wir helfen uns gegenseitig als Freunde. Die Themen sind frei wählbar im Rahmen unserer Schwerpunkte: Wahrnehmungs-Schulung, Selbsterkenntnis, Vernetzung, Kreativität (auch Tanz, Malen, Theater) und Polyamorie. Wir bewegen uns im weiten Feld zwischen psychischer Tiefe und Wellness: verspielte Leichtigkeit auf der einen Seite; Grenzerweiterung, Tiefe und Verbindung auf der anderen Seite. Die Übergänge dürfen fließen. Viel lange Leine, viel Offenheit und Angenommensein. Eine schöne Mischung. Das ist bereichernd und macht Riesenspaß.

RICHTLINIEN FÜR WORKSHOP-ANBIETER:

Wenn Du Dich mit dem Gedanken trägst, einen Workshop anzubieten, sollte da jede/r teilnehmen können, der/die möchte. Es wird keine Parallel-Workshops geben. Wir planen gemeinsam am Freitagabend im Konsens, wie das Wochenende ungefähr ablaufen soll. Wir wollen weder zu viel machen noch uns langweilen. Bringe bitte die benötigten Materialien von daheim mit. Malerei, Theater, Tanz und Kleinkunstbühne… aber wir müssen nicht unbedingt Worhshops machen. Rumsitzen und uns vernetzen genügt auch… es ist auf jeden Fall entspannend und inspirierend.

NEULINGE:

Zögere nicht zu kommen, auch wenn Du uns noch nicht kennst. Die Zusammensetzung der Gruppe ändert sich ständig, Du bist herzlich willkommen, es ist eine offene Gruppe. Wir schaffen einen sicheren, wohlwollenden Rahmen, in dem Du Dich angenommen und willkommen fühlen darfst; es herrscht ein sehr herzliches und offenes Klima. Wenn Du uns vorab unverbindlich treffen magst, komme einfach mittwochs zu einem unserer Stammtische in Grünstadt oder Heidelberg.

TERMINE:

Wenn Du Dich früh genug anmeldest, hast Du Deinen Platz sicher. Jeder Termin findet statt, egal wie viele Anmeldungen kommen:

FR 17.03.2017 – SO 19.03.2017
FR 05.05.2017 – SO 07.05.2017
FR 28.07.2017 – SO 30.07.2017
FR 01.09.2017 – SO 03.09.2017
FR 10.11.2017 – SO 12.11.2017
FR 09.03.2ß18 – SO 11.03.2018

FR 04.05.2018 – SO 06.05.2018

FR 20.07.- SO 23.07.2018 oder MO 24.7.18
FR 14.09.- SO 17.09.2018 oder MO 18.9.18
FR 09.11.- SO 11.11.2018 oder MO 12.11.18

FR 25.01.- SO 27.01.19 oder MO 28.1.19
FR 29.03.- SO 31.03.19 oder MO 1.4.19
Do 30.05.- SO 02.06.19 oder MO 3.6.19 (lang! über Vatertag)
FR 26.07.- SO 28.07.19 oder MO 29.7.19
FR 13.09.- SO 15.09.19 oder MO 16.9.19
FR. 01.11.- SO 03.11.19 oder MO 4.11.19

polyRAUM in Hessen:
FR 29.11.- MO 02.12.2019 (Fulda/Bad Hersfeld)
FR 14.08.- MO 23.08.2020 (Fulda/Bad Hersfeld)

Damit sich ein tragendes Netz polyamor fühlender Menschen bilden kann, organisiere ich diese Möglichkeit, sich zu treffen, zweimonatlich und kontinuierlich. Es gibt den polyRAUM bereits seit Dezember 2014.

MITBRINGEN:

Bettbezug; Kissenbezug; Spannbettlaken für vorhandene Matratzen. Hausschuhe, Picknickdecke, Fön, Handtücher, Sitzkissen, Spiele (Bälle, Frisbee etc.), Tupperschüsseln zum Mitnehmen von Essensresten.

ANMELDEN:

polytreffgruenstadt.wordpress.com/kontakt  ist meine offizielle Mailadresse, sie darf gern weiterverbreitet werden. Schreibe mir eine Mail mit folgenden Angaben:

Wer Du bist, ob Du polyamor lebst, schon bei Poly-Stammtischen warst, was Deine Motivation teilzunehmen ist, ob Du etwas beitragen kannst und wie Du auf die Idee kamst, mir zu schreiben.

Es wäre schön, wenn wir alle gemeinsam am Freitag anfangen könnten – später ist problematisch. Wir streben eine eine Kontinuität in der Gruppengröße über das ganze Wochenende an, zumindest bis Sonntagabend. Verlängern werden vielleicht nicht alle können. Der Preis von Freitag bis Sonntag ist ein Festpreis – auch bei früherer Abreise.

EIN OFFENER BRIEF

Was der polyRAUM nicht ist:

Du möchtest gern Dein Sexualleben bereichern und mehr Tiefgang erleben?

Ich mache Dir darauf keine Hoffnungen. Der Schwerpunkt bei den polyRAUM-Wochenenden liegt NICHT auf der Sexualität (wenngleich sie nicht ausgeschlossen ist). Es gibt zuhauf Anbieter für sexuelle Treffen. Der polyRAUM reiht sich da nicht ein.

Wir verhalten uns wie eine Freizeitgruppe oder Kreativgruppe, die Lust hat, sich zu vernetzen und das Wochenende gemeinsam zu gestalten, z.B. mit dem Teilen von Wissen oder dem Sharing von Lebensphilosophien oder -geschichten. Es wird auch gelacht, rumgehangen und gekocht… und wer weiß, was die anwesenden Paare oder Triaden in der Nacht machen. Es gibt fünf Mehrbettzimmer mit Stock- und Einzelbetten für meist nicht mehr als 12-16 Personen.

Eine Partnerbörse ist der polyARUM nicht, und tantrische Ekstase oder ähnliches zur Erweiterung des sexuellen Horizonts wird es bei uns wahrscheinlich nicht geben. Ich habe mich bemüht, das auf meiner Webseite klar zu machen.

Es geht vielmehr um Selbsterfahrung (was nichts Verkehrtes ist), um Kommunikation (die zu schulen man nie aufhören sollte), um Kreativität (die sonst oft zu kurz kommt), um die Kunst der Wahrnehmung (gar nicht so einfach) und um Vernetzung (die es zwischen uns wärmer machen kann).

Wenn Dir dieses Konzept (vernetzen, schenken, mitgestalten) gefällt, Du etwas beizutragen hast und Lust dazu hast, dann komm. Erwarte nur nichts Falsches. Wir sind nicht „gegen“ Sexualität, aber sie ist nicht einer unserer Schwerpunkte und soll es auch nicht werden.

Wir reden darüber, wie man Mehrfachbeziehungen glücklich führen kann, wir machen Übungen für die dafür erforderlichen Skills, und wir lernen uns kennen.

Die Liste der bisher stattgehabten Themen liest sich ja wie das Who-Is-Who der interessantesten psychologischen Fertigkeiten. Und bei all dem geteilten Know-How bleiben der Spaß und das Lachen nicht auf der Strecke, weil wir nämlich einfach mit den Workshops aufhören, wenn wir keine Lust mehr haben, und spazieren gehen oder Wellness machen. Da sind wir ganz flexibel.

VLG Polybi

___________________________________

EIN BEISPIEL

Ankündigungstext eines Workshop-Themas im Mai 2016:

„Der Raum zwischen uns: was Polyamorie mit Bindung zu tun hat“

Hoppla, das ist ja ein ganz sensibler Raum zwischen uns – wir lieben uns – und es gibt noch eine weitere Person – und die ist mit mir nicht ganz genauso wie mit Dir verbunden. Sobald sich etwas zwischen mir und Dir verschiebt, verrutscht auch etwas zwischen mir und der anderen Person. Die Abstände ändern sich auf magische Weise. Es geschieht wie von selbst und in einem rasend schnellen Tempo.

Mit diesem ganz sensiblen Raum werden wir uns beschäftigen. Ihn ausloten, ihn erforschen. Die Übungen, die wir machen, sind nur der Türöffner für das, was wirklich interessant ist: wie sich das eben Erlebte auf unsere jeweilige Realität übertragen lässt. Und wenn mehrere Leute was dazu sagen und von sich berichten, ist es erst richtig inspirierend.

Beispielsweise werden wir uns wie Gestirne im All umkreisen…, herausfinden, ob körperliche Begegnung etwas mit Bindung zu tun hat, und ob das genderspezifisch ist. Und was das mit einem Lattenzaun zu tun hat? Lass Dich überraschen.

WEITERES BEISPIEL

„Vertrauen“ (war Workshop-Thema im Juni 2016):

Wie viel Vertrauen setzt Du in die Menschen, mit denen Du Dich umgibst? Erzähle uns von Deinen poly-Beziehungen. Wann gab es Situationen des Misstrauens? Wie habt Ihr sie gelöst? Konnte Vertrauen wieder wachsen? Blieben Spuren?

Wir werden versuchen herauszufinden:

1. Was wichtig ist, damit ich mich mit jemandem verbinden kann.
2. Wie ich dafür sorge, dass sich mein Gegenüber wohl mit mir fühlt.
3. Was ich im Kontakt mit anderen besser vermeide.
4. Welche Frage ich stellen kann, die andere öffnet.
5. Wie ich meine Körpersprache einsetzen kann.
6. Wie reagieren, wenn jemand sehr wütend ist.

Aber im Leben geht es ja nicht nur darum, anderen Menschen zu vertrauen, sondern auch sich selbst. Das ist für viele nicht leicht. Sie trauen sich wenig oder fast nichts zu. Glauben, dass sie nur okay sind, wenn sie alles perfekt machen. Sie haben eine gnadenlos strenge Stimme in sich, die alle Handlungen negativ bewertet. Vielleicht werden wir auch dieses Thema streifen.

MEHR BEISPIELE

Wir können das Wochenende ganz ruhig-meditaitv verbringen, Wanderungen machen, Massagetechniken erlernen oder in Gesprächen ein bisschen mehr in die Tiefe gehen.

Ich habe viele tolle Ideen, was wir alles machen könnten, sogar viel zu viele:

Malt Ihr gern meditativ, Mandalas? Ich könnte mein Zentangle-Buch mitbringen. Achtsamkeitsmeditationen kenne ich ein paar, ich kann Euch Fußmassage-Griffe beibringen, wir können Improtheater spielen, Wohlfühlübungen machen, eine Wunschstunde (Wünsche, die im Hier und Jetzt erfüllbar sind), ein großformatiges Bild nach Anleitung malen (Jéan Miro, Kandinsky), Workshop zum Thema „introvertierte Menschen in Gruppen“, ein Riech-Tast-Schmeck-Ratespiel für die Sinne; bewusste Berührungen bzw. die Frage „was berührt mich eigentlich?“, wir können ein Theaterstück auf poly umdichten und mit Musikinstrumenten aufführen; Authentizität und Ausflüchte als lebende Skulptur darstellen; reden über Verlustangst und Selbstvertrauen; wir können körperlich darstellend Grenzen setzen und Wünsche äußern; uns wundern, was die Lücken zwischen den Zinken eines Kamms uns lehren können; Wertschätzung und Selbstliebe einüben und Mangel vermeiden (zu hohe Ansprüche an sich selbst führen zu Mangel); Anerkennung spenden und annehmen (das geht in die Tiefe), Flipchart-Karaoke (das ist lustig), Verstrickungen und Beziehungspakete; oder möchte jemand einen Kurs im Häkeln und Stricken anbieten?

Meistens ist es so, dass wir am Freitagabend in bester Absicht einen voll gespickten Plan erstellen, den wir am Sa+So dann wieder fröhlich umwerfen, weil wir nicht in Aktionismus verfallen wollen. Sehr recht, sehr gut! Es kommt eh anders, als du denkst.

Weitere Beispiele von unseren Themen hier.

DIE INSPIRATION + DIE VISION

Worin liegt die Faszination dieser Wochenend-Veranstaltung „polyRAUM“?

Wir sind frei; wir fühlen uns eingeladen, etwas gemeinsam zu entwickeln und es uns gegenseitig zu schenken. Alles ist entwicklungsoffen – und es hat dabei doch ein Mindestmaß an Struktur.

Wir sind eine Gemeinschaft auf Zeit. Die Wochenenden sind eine gute Gelegenheit, sich einzubringen und zugehörig zu fühlen, zwischenmenschliche Wärme zu genießen und gemeinsam zu lachen.

Es ist unglaublich inspirierend, etwas gemeinsam aufzubauen, uns gegenseitig Raum zu geben, die Stärken zu stärken, es hautnah mitzuerleben und bereichert nach Hause zu gehen.

Das ist meine Vision.

Ich biete die Gelegenheit für Einzelmenschen und Polyküle,
sich zu vernetzen und zu treffen,
die Beziehungen zu pflegen,
die Wahrnehmungsfähigkeit zu vertiefen,
Übungen/Workshops zu erleben und anzubieten,
sich begeistert einzubringen,
gemeinsam Spaß und Erkenntnisse zu haben,
unsere Wärme zu genießen und sich zugehörig zu fühlen.

Weil wir es schön haben wollen, sorgen wir SELBST dafür, dass es für alle schön wird. Es wird das, was wir draus machen. Das Ganze lebt vom Schenken und vom Mitmachen. Du gehst reicher raus, als Du rein kamst, denn Du bringst Deine vorhandenen Fähigkeiten ein und schenkst sie der Gruppe – die anderen auch – welch ein reicher Austausch.

Es ist unglaublich,
wie inspirierend es ist,
etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen.
Hier ist es möglich.

Wir freuen uns auf Dich!
Liebe Grüße
Polybi

…  ausführlichere Informationen siehe nächster Menüpunkt: polyRAUM ausführlich

__________________________________________________________

Advertisements

3 Gedanken zu „polyRAUM-Wochenenden

  1. polybi Autor

      Es wäre schön, wenn wir alle gemeinsam mit der Vorstellungsrunde („Landebahn“) anfangen könnten. Macht es bitte möglich.


    Der „Tagesablauf-Plan“: Wir werden gemeinsam besprechen, ob wir sowas brauchen. Und wenn ja, ob wir es SO brauchen. Lasst Euch also von diesem Struktur-Vorschlag lieber inspirieren als abschrecken. All das werden wir nicht so eng sehen, wir werden die Zeiten locker handhaben bzw. einen Konsens finden. Von mir aus können wir auch das ganze Wochenende gar nichts machen und nur faulenzen, wenn es uns so gefällt. Ich brauche keinen Stress am Wochenende! Aber auch keine Langeweile. Gute Vorbereitung ist alles, dann kann es fließen. Jede*r sollte ein paar Ideen bei sich haben, mit denen er/sie den polyRAUM bereichern kann. Damit es ein „reicher Austausch“ wird.

    Freitag:
    17:30-18:00 h Ankommen, Check-in
    18:00-18:30 h Pizza bestellen (um 18 h sollten spätestens alle da sein)
    18:30-19:00 h Abendbrot
    19:00-20:30 h Redestab-Kennenlern-Runde, „Landebahn zum Ankommen“
    20:30-21:00 h Workshop-Planung / Workshop-Angebote sammeln
    21:00-23:00 h sich vernetzen beim Abendspaziergang im Wald

    Samstag:
    07:30-08:00 h Morgenmeditation / Spaziergang
    08:00-11:00 h ausgiebiges Frühstück
    11:00-12:30 h WS (Thema 1)
    12:30-14:00 h Mittags-Snack und Gelegenheit zur Vernetzung
    14:00-15:30 h WS (Thema 2)
    15:30-17:00 h Kaffeepause / Spaziergang
    17:00-18:30 h WS (Thema 3)
    18:30-20:00 h verbindende kulinarische Aktivitäten, Abendessen
    (macht bestimmt viel Spaß), anschließend gemütlicher Ausklang

    Sonntag:
    07:30-08:00 h Morgenmeditation / Spaziergang
    08:00-11:00 h ausgiebiges Frühstück
    11:00-12:30 h WS (Thema 4)
    12:30-15:00 h gemeinsam kochen und essen
    15:00-16:00 h Redestab-Runde, Resümee
    16:00-17:00 h packen und aufräumen
    17:00-19:00 h gemütlicher Ausklang

    Schlüsselrückgabe ist vor 20 h.

    Anmerkung: Was hier als „WS“ (Workshop) deklariert ist, kann genauso gut ein Slot für gemütliche oder anregende Gespräche sein, die z.B. der Vernetzung oder dem gegenseitigen Kennenlernen dienen. Wobei wir uns auch dann gut kennenlernen können, wenn wir uns einen Themen-Workshop gönnen.

    Es ist kein Konsum-Wochenende, sondern ein Selbermach-Wochenende; eine Plattform mit Gelegenheit zum sich selbst einbringen. Bei schönem Wetter können wir die Übungen oder Gesprächsrunden natürlich auch im Freien machen.

    WORKSHOPS:

    Wir sind völlig unterschiedliche Personen mit unterschiedlichen Talenten, Qualifikationen und Ressourcen. Was davon könntest Du den anderen an diesem Wochenende schenken? Oder willst Du einen Gesprächsworkshop zu einer noch ungelösten Frage, zu der Du gern die Meinung der anderen haben möchtest, anbieten? Auch das will vorbereitet sein – was schilderst Du, welche Fragen stellst Du, frei oder multiple choice, mit oder ohne Flipchart…

    Wenn Du Dich überfordert fühlst, einen Workshop zu moderieren oder anzuleiten, und am liebsten eine andere Person dabei hättest, die Dich unterstützt, werden wir das schon hinkriegen. Du kannst durchaus den „Hut“ für den Workshop aufhaben – und trotzdem die Unterstützung aller anderen genießen.

    Denkst Du bitte daran, ggf. Materialien für den Workshop mitzubringen, falls benötigt? Wir werden uns ja die Zeit möglichst kurzweilig und angenehm gestalten wollen, also ist es möglich, dass es maximal vier Workshops (90 min) gibt. Es dürfen gern auch Spiele sein. Oder Wellness! Vielleicht möchtest Du ja eine selbst geschriebene Vorlesegeschichte mitbringen? Oder ein selbst erdachtes Rätsel? 😉

    Antwort
  2. polybi Autor

    MEINE IDEE vom polyRAUM:
    ———————-

    Der polyRAUM ist ein „Seminar zwischen Wellness und Wahrnehmung“, gegründet im Dezember 2014. Die ersten anderthalb Jahre eintägig, ab August 2016 ein Wochenende. Die Teilnehmerzahlen schwankten 2014-2016 zwischen fünf und zwölf (im Schnitt 7,8). Wir haben viel gelacht, und wir haben uns gut kennen gelernt. Es hat sich ein kleiner „fester Kern“ gebildet. In den Augen neuer Teilnehmer*innen sieht man anfangs noch Fragezeichen, aber das legt sich bald und weicht der Begeisterung für dieses ungewöhnliche Format.

    „Stellenbeschreibung“:

    Ich, Polybi, halte den Rahmen. Ich fühle mich verantwortlich dafür, das Haus anzumieten, finanziell in Vorleistung zu gehen und Werbung zu machen (z.B. ansprechende Einladungstexte verfassen, in Foren ankündigen, Mails verschicken), einen groben Ablaufplan des Wochenendes zu erstellen sowie mögliche Themen vorzuschlagen. Während des Seminars bin ich Teilnehmerin und Initiatorin gleichermaßen. Ich delegiere und koordiniere Aufgaben, die ich nicht selbst übernehmen kann.

    „Kontakt ermöglichen“:

    Ich will eine Plattform bieten für Vernetzung und sich kennen lernen. Das Sich-Zeigen und Sich-öffnen ist ein Geschenk an die Allgemeinheit. Das verbindet – und ermöglicht tiefen Kontakt und Interesse an einander. Eigene Einsichten werden angestoßen; die Anteilnahme aller und unsere ideenreiche Kreativität schaffen eine besondere Art von Zufriedenheit und zwischenmenschlicher Wärme.

    Hauptaufhänger ist der „Vernetzungsgedanke und Mitmachgedanke“. Wir haben Mitte des Jahres 2015 ausgemacht, dass jede*r Teilnehmer*in einen „Koffer“ mit Ideen dabei hat. Zumindest ein Köfferchen mit Wünschen, die hier und jetzt umsetzbar sind.

    „Essen“:

    Wir kaufen am Freitagabend für alle ein und teilen die Kosten. Was zu viel eingekauft wurde, teilen wir untereinander auf und nehmen es mit nach Hause. Nicht nur symbolisch sitzen wir gemeinsam an einer reich gedeckten Tafel.

    ——————–

    Antwort
  3. Pingback: Wie es war beim polyRAUM: | Polyamory-Stammtisch Grünstadt (Pfalz) - Hier kannst Du lesen, wie es beim Augusttreffen 2016 war.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s